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Religion

Religion in der Schule: Die Freiheit zu glauben. Das Recht zu wissen. Jugendliche mit der christlichen Überlieferung vertraut zu machen, darin liegt die vornehmliche Aufgabe des Religionsunterrichts. Der Mensch, der sich auf diese Überlieferung einlässt, wird zum Partner Gottes. Er erfährt durch diese Partnerschaft neue Perspektiven für seine eigene Identität. Die Auseinandersetzung mit Glaube und Religion ist also wesentlich für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.
Das Hineinwachsen in eine Glaubenstradition und die Berührung mit religiösen Fragen erfordern allerdings nach christlicher Überzeugung die freie Antwort der Person auf den Ruf Gottes.

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Der Religionsunterricht muss diese Grundbedürfnisse des Menschen ernst und in bestätigender und kritischer Absicht reflektieren. Im Religionsunterricht, aber auch in den anderen Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Projekten üben wir Achtung vor der Schöpfung und Verantwortung für den Menschen ein. Das Leben mit unserem Glauben ist nicht auf Religionsunterricht, Schulgottesdienst und Besinnungstage beschränkt. Auch in den übrigen Unterrichtsfächern versuchen wir, christliche Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien zu vermitteln. Wir wollen unseren Glauben leben - das wird auch deutlich im sozialen Einsatz und im Engagement für Benachteiligte. Hilfen für andere Menschen, insbesondere in der so genannten dritten Welt, prägen das Leben unserer Schule

Omid Ahmat – ein afghanischer Flüchtling erzählt

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Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts zum Thema diakonisches Handeln besuchte der 13 jährige Omid Ahmat die Schülerinnen der 8ten Klasse. Er berichtete von seinem Schicksal und dem seines Bruders als afghanische Flüchtlinge und seinen Hoffnungen über eine menschenwürdige Zukunft in Geldern. Begleitet wurde er von Frau Hanneke Hellmann vom Jugendamt der Stadt Geldern, die sich um die Integration der beiden Brüder in Deutschland kümmert. Die Schülerinnen hörten den äußerst eindrucksvollen Ausführungen Omids gespannt zu. Sie ließen es sich aber auch nicht nehmen, Fragen an den Jungen bzw. Frau Hellmann zu stellen, so dass ein sehr angeregter Austausch stattfand.