Schulseelsorge

Für unsere Kinder und Jugendlichen ist die Schule zu einem zentralen Lebensort geworden. Hier entwickeln sie in hohem Maße ihre Wertvorstellungen und ihr Sozialverhalten, sie finden ihre Freundinnen und entdecken und erproben ihre Beziehungsfähigkeit. Auch die vielfältigen Probleme und Herausforderungen in ihren Familien, Leistungsdruck und Konkurrenz, Umgang mit Krisen, wie z. B. Trennungen und Verluste, prägen den Schulalltag mehr und mehr mit.

In gemeinsamer Verantwortung und getragen vom jüdisch-christlichen Menschenbild engagieren sich deshalb alle Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen der Liebfrauenschule sowie evangelische und katholische Seelsorger Gelderns in der Schulseelsorge, um die Schülerinnen in ihrer persönlichen Entwicklung hilfreich zu begleiten.

Ein prägendes Angebot für die Schulgemeinschaft sind dabei die vielfältigen Formen von Gebeten, Meditationen und Gottesdienste, die im Schulalltag Platz finden.

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Die Klassen beginnen ihren Schultag mit einem gemeinsamen Gebet am Morgen.

Seit vielen Jahren werden regelmäßig Gottesdienste und Meditationen für jede Klasse im laufenden Schuljahr angeboten.

Die Gottesdienste, für die reihum jeweils eine Klasse die Gestaltung übernimmt, werden im katholischen und im evangelischen Religionsunterricht vorbereitet. Die Gottesdienste finden in der Regel zur Zeit des regulären Unterrichts statt und werden in guter ökumenischer Kooperation von den Religionslehrer/innen und Schulseelsorgern mit der beteiligten Klasse vorbereitet.

Die Schulgottesdienste sind lebenspraktisch und erfahrungsbezogen, da die Schülerinnen zumeist die Gebete, Texte und Aktionen selbst in der Vorbereitung entwickeln und auch ihre Musik auswählen können.

Zur Zeit finden die Klassengottesdienste in der Regel jeweils am Donnerstag in der 1. Stunde in der Schulkapelle statt.

In jedem Schulhalbjahr werden neben Eröffnungs- und Abschlussgottesdiensten zwei ökumenisch gestaltete Gottesdienste in geprägten Zeiten wie beispielsweise in der Advents- und Fastenzeit mit der ganzen Schulgemeinschaft sowohl mal in der Maria Magdalena Kirche als auch mal in der Heilig-Geist-Kirche gefeiert.

Seit dem Schuljahr 2021/22 steht Andrea van Huet als Schulseelsorgerin den Schülerinnen, Lehrern und Eltern der Liebfrauenschule als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Frau van Huet hat Präsenztage in der Schule, weitere Termine vereinbart sie nach Bedarf und Anlässen.

Ihre Beratungsarbeit in seelsorglichen Belangen ergänzt die Arbeit der Beratungslehrerin Fr. Marschner an unserer Schule. Gemeinsam nutzen sie den Beratungs- und Seelsorgeraum unserer Schule.

Ansprechpartnerin

Kontakt zur Schulseelsorgerin Andrea van Huet:

Beratungslehrerin

Unsere Beratungslehrerin ist Frau Marschner.

Die Angebote der Beratung sollen dem allgemeinen Wohlbefinden aller an Schule Beteiligten dienen; sie richtet sich also an Schülerinnen, Eltern, Lehrer und Lehrerinnen.

Die Beratung findet auf freiwilliger Basis statt und ist in ihrem Wesen lösungsoffen und vertraulich. Grundsätzlich ist das Beratungsangebot für alle Gesprächsanliegen offen. Die Inhalte der Beratungsgespräche beziehen sich auf schulische, familiäre oder ganz persönliche Anliegen. In vertraulichen Gesprächen unterstützen wir den Ratsuchenden dabei, eigene Lösungen oder Sichtweisen für sein Problem zu entwickeln.

Alle Beratungsgespräche erfolgen grundsätzlich nach Terminvereinbarung. Falls eine Schülerin einen Termin vereinbaren möchte, kann sie Frau Marschner (z. B. am Lehrerzimmer oder nach dem Unterricht) ansprechen. Termine sollten in der Regel außerhalb der Unterrichtszeit, also z. B. in einer 7. Stunde oder am Nachmittag, liegen. Die große Pause steht für Terminvereinbarungen, nicht aber für Gespräche zur Verfügung. Eltern bitten wir um eine telefonische oder persönliche Terminvereinbarung.

Eine Befürchtung soll zum Schluss noch ausgeräumt werden: Selbstverständlich haben die Gespräche bei der Beratungslehrerin keinen Einfluss auf die Schulnoten.

Neben diesen Beratungsgesprächen gehören auch die Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen zur Präventionsarbeit und zu entwicklungsrelevanten Themen für Schülerinnen und Eltern zu unserem Angebot.

Religiöse Angebote

Gottesdienste

Ein prägendes Angebot für die Schulgemeinschaft sind die vielfältigen Formen von Gebeten, Meditationen und Gottesdienste, die im Schulalltag Platz finden. Die Klassen beginnen ihren Schultag mit einem gemeinsamen Gebet oder Impuls am Morgen.
Im Laufe des Schuljahres werden für alle Jahrgänge Eucharistiefeiern und Abendmahlsgottesdienste angeboten, um das spezifische Profil der eigenen konfessionellen kirchlichen Identität kennen zu lernen bzw. zu vertiefen.
In jedem Schulhalbjahr werden neben Eröffnungs- und Abschlussgottesdiensten auch ökumenisch gestaltete Gottesdienste (z. B. Aschermittwoch, Advent und Schulabschluss) mit der ganzen Schulgemeinschaft in der Maria Magdalena Kirche gefeiert.

Projekte u. Veranstaltungen

Die nehmen in der Jahrgangsstufe 9 an den „Tagen religiöser Orientierung“ an der Jugendburg Gemen teil. Die Jugendlichen können sich aus unterschiedlichen Angeboten zu Themen, die Jugendliche beschäftigen, eines auswählen und verbringen so insgesamt drei Tage zusammen.
Die geprägten Zeiten (z. B. Advent und Fastenzeit) werden inhaltlich besonders gestaltet.

Unterricht

Auf Wunsch begleitet die Schulseelsorge die Religionslehrer/innen im Fachunterricht, um Themen vertiefen bzw. ergänzen zu können (z. B. Kirchenraumerkundung).

Gespräche

Schulseelsorge ist ein Mehrwert an den Schulen. Schulseelsorge bedeutet, Zeit zu haben – vor allem für Gespräche. Oftmals spielen sich diese Gespräche zwischen Tür und Angel ab. Es bedeutet, ein offenes Ohr zu haben für die Belange der Menschen an Schule. Doch ebenso gilt es auch, Gespräche anzubieten – vor allem in seelsorglichen Belangen und Fragen.

Konzept Schulpastoral

Die Seite befindet sich im Aufbau. In Kürze werden Sie hier aktuelle Informationen finden.

Institutionelles Schutzkonzept

Die Prävention sexualisierter Gewalt gehört selbstverständlich zur pädagogischen Arbeit unserer Schule. Dabei ist allen Handelnden bewusst, dass das pädagogische „Machtgefälle“ anfällig ist für Missbrauch vielfältiger Art. Die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen muss frei sein von Übergriffen gleich welcher Art. Die Entwicklung der sexuellen Identität wird im Unterricht und außerunterrichtlich behutsam begleitet und beobachtet. Sexualität und sexuelle Entwicklung sind keine tabuisierten Themen, die vor allem moralischer Aufmerksamkeit bedürfen, sondern Teil der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die auf dem Hintergrund fachlicher und fachwissenschaftlicher Gegebenheiten begleitet werden.

In der Schule ist uns bewusst, dass sexualisierte Gewalt überall vorkommen kann, in Familien, Vereinen, in Schulen, in der Kirche. Unser Institutionelles Schutzkonzept wird dieses Phänomen nicht zum Verschwinden bringen. Unser Schutz gilt den Kindern und Jugendlichen: Wir wollen nach Kräften dafür Sorge tragen, dass sie keine Opfer werden. Sollten sie dennoch Opfer geworden sein, können sie in der Schule mit einem Umgang rechnen, der behutsam und offen für jedes Anliegen ist. In Gesprächen kann weitergehende Hilfe organisiert werden.

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Zu den wesentlichen Aufgaben einer Schule gehört es deshalb, dass alle Situationen, die das Kindeswohl innerhalb der Schule gefährden, vermieden werden müssen. Außerdem bedarf es einer Achtsamkeit gegenüber Gefährdungen, die Kinder und Jugendliche möglicherweise außerhalb der Schule erleben müssen.

Für die Liebfrauenschule als Schule in kirchlicher Trägerschaft gilt über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, dass wir uns in unserer Arbeit an der christlichen Vorstellung vom Menschen als Geschöpf Gottes orientieren. Die Überzeugung von der personalen Würde des Kindes bzw. des Jugendlichen ist das Fundament für das Handeln an unserer Schule. Sie hat ihren Grund in der biblischen Aussage, dass jeder Mensch Bild Gottes ist. Die Achtung vor der unveräußerlichen Würde jedes einzelnen Menschen soll sich auch im Verhalten aller an Schule Beteiligten zeigen. Das bedeutet, dass an der Liebfrauenschule ein wertschätzender und verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Körper, dem Körper der anderen und eine Sensibilität gegenüber Auffälligkeiten gefördert wird.

Zum Gesamttext des Schutzkonzeptes gelangen Sie hier.

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